Trading Ablauf

ERLÄUTERUNG:
Federal Reserve System:
BIS: Bank for International Settlement an der die 176 Zentralbanken angeschlossen sind. WBG: Weltbank
IMF: International Monetary Found
WBG und IMF arbeiten eng mit der UNO zusammen

Emission von Wertpapieren:
Schema wie eine Wertpapieremission aufgebaut ist:

Handelsstufen Private Placement:

... der Investor partipiziert am Handel, es ist keine Geldanlage

der Investor wird nur bei der Neu-Emission benötigt (fresh cut), wenn das Wertpapier 1x gehandelt wurde dürfen Banken / Finanzinstitute selbst kaufen (slightly seasoned). Ab diesem Zeitpunkt werden Investoren nicht mehr unbedingt benötigt.

* Wertpapierstückelungen:

Da es sich hier um Refinanzierungsmittel für Banken, bzw. Geldmittelzufluss für zu finanzierende Projekte handelt, liegt die Wertpapierstückelung bei der Neuemission bei 500 Millionen US$, mindestens jedoch bei 100 Millionen US$. Erst im laufe des Handels werden die Stückelungen kleiner, wenn Banken, Versicherungen, Pensionskassen und Wertpapierhäuser / -handelsbanken für ihre Portfolios kaufen.

Hierin begründet sich auch das derzeit genehmigte kleinste Kapitalvolumen eines Investors mit 10M US$. Weil immer 100M US$ vorhanden sein müssen, ist es notwendig, dass die Bank das Handelsvolumen für den Investor auf 100M US$ erhöht (maximaler Leverage x 10).

Diese bereitgestellte Kreditlinie beinhaltet für den Investor kein Risiko und keine Kosten, da diese lediglich für den Handel zur Verfügung steht und auf die Bonität / Liquidität der so genannten Trade Entity (die Partei, die z.B. auf Grund zu realisierender Projekte, das Bezugsrecht für die Wertpapiere hat. Dies sind in der Regel grosse Trusts / Foundations).

Beträge unter 100M $ müssen deshalb in den meisten Fällen zur Transaktionsbank selbstverständlich in ein "stand alone Account" Einzelkonto mit Einzelunterschriftsberechtigung des Investors überwiesen werden. Die Kontoformalitäten werden für den Investor entsprechend vorbereitet, er bekommt die Bank benannt.

* Handel:

Der Handel bis zum Bereich seasoned findet in einem geschlossenen Markt, im Interbankensystem statt, die Wertpapiere existieren nur als "Pixel" (Handelseinheit) für den An- und Verkauf unter den zugelassenen Parteien, gemäss Master-Vertrag auf dem Screen. Erst im Bereich "seasoned" sind die Wertpapiere mit Kennummer auf dem Screen ersichtlich.

Bevor ein Handel beginnt sind alle Parteien vom "Erstkäufer" bis zum "Endabnehmer" vertraglich fixiert, die entsprechenden Geldmittel stehen in den Konten bereit, daher gibt es kein Risiko. Die Endabnehmer sind immer grosse Pensionskassen (meistens USA), Finanzinstitute, Versicherungen oder Amerikanische Investmentbanken.

* Volumen der Wertpapierkommitments:

Üblicherweise ab 5Mrd. US$. Es handelt sich um sogenannte Daueremissionsprogramme, d.h. wenn ein Kommitment gehandelt wurde, folgt ohne Verzögerung das nächste. (In der BRD wurden in 2006 418Mrd. [Bundesbank] in solchen Programmen emittiert.

Ablauf buy/sell:

Hier kann man eine Struktur für eine Emission (Platzierung) ersehen.

Die Transaktionen finden im Geld- und Kapitalmarkt statt, es gibt kein Risiko, hinsichtlich Kurs oder Währung.

Die Transaktionen finden normalerweise im US$ statt.

Investoren mit Geldern in den Währungen €, CHF, GBP und Kanadischer Dollar werden akzeptiert, diese Geld MUSS NICHT in US$ konvertiert werden, insofern entfällt das Kursrisiko.

Zwischen An -und Verkauf der einzelnen Wertpapiertranchen liegen maximal 4 Stunden.

Aufbau- und Ablauforganisation:

Dieses Geschäft unterliegt u.a. den SEC Regulations, Section D der Amerikanischen Wertpapierbehörde, zusätzlich der zuständigen Behörde / Aufsicht des Landes wo Banken ihren Sitz haben, die in eine solche Transaktion mit eingebunden sind. In diesen SEC Regulations ist festgelegt, welches die Voraussetzungen für eine Teilnahme sind und was die Anforderungen an einen so genannten "sophisticated Investor" (= ein Investor der sich im Bereich Geld- und Kapitalmarkt / Investmentbankbereich zurecht findet) sind.

Deshalb ist zu unterscheiden, bzw. zu entscheiden an welcher Plattform ein Investor partizipieren kann. Sind dem Investor auf Grund seines Berufes oder der Struktur seiner Geldanlagen Wertpapiertransaktionen nicht fremd, ist sicherlich das strukturierte buy/sell eine attraktive Möglichkeit, weil hier der Investor direkt mit dem Trader der Bank spricht und die Transaktion aktiv über sein Konto abgewickelt wird. Die Rückflüsse / Auszahlungen des Profits (Liquiditätsprämie) finden wöchentlich statt.

Handelt es sich beim Investor um jemandem der mit Geld- und Kapitalmarktgeschäften bzw. Wertpapieren noch nie weiter in Berührung kam, ist es sicherlich der sinnvollere Weg ihn an eine Plattform mit einer Programmpartizipierung weiterzuleiten. Diese wird durch den so genannten Programm Manager zugewiesen. Es gibt mehr als 200 Programme in einem Jahr, die alle in sich leicht abweichende Prozeduren beinhalten.

Der Programm Manager wird nun hinsichtlich des Wohnsitzes des Investors, seiner Bank usw. die für diesen Investor bestmögliche Plattform zuweisen. Der Ansprechpartner / Vertragspartner für den Investor ist dann die Trade Entity, die das Bezugsrecht der zu emittierenden Papiere hat. Das Konto des Investoren wird der Transaktion beigestellt, das Geld zu Gunsten der Transaktion reserviert, es findet kein Handel über das Konto des Investors statt. Die Auszahlung des Profits (Liquiditätsprämie) erfolgt in der Regel monatlich.

In beiden Fällen beinhalten die zu Grunde liegenden Investmentverträge den Grundsatz der "best efforts Basis" (bestmögliches Ergebnis), wobei man in der letzten Zeit dazu übergangen ist Mindestprofite zu benennen. Diese liegen bei ?0% - ?0% im Monat als vertragliche Grundlage im "worts case", also im schlechtesten Fall.

VORAUSSETZUNGEN ZUR PARTIZIPIERUNG

1. der Investor erstellt die Applications (Antragsformulare) - wie beigefügt und übermittelt diese mit einem aktuellen verifizierbaren Kapitalnachweis (Bankschreiben, Kontoauszug...)

2. das Geld des Investors ist frei von Rechten Dritter, Beleihungen, Auflagen, Restriktionen (dies können auch stille Zessionen sein) im Interbanken System.

3. positiver Annahmebescheid durch die zuständigen Behörden in den USA (i.d.R. 36 bis 48 Stunden nach Eingang des Antrages) in der Traderplattform. Geprüft wird die Geschichte des Geldes und der Investor als Person und / oder seine Firma, Hintergrund etc... um Geldwäsche, kriminelle Machenschaften, Terrorismus vorzubeugen.

4. derzeit mindestens 10M US$ Kapital (oder äquivalente Summe in €, GBP, CHF, Kanadischer $)

5. ab 100M $ können auch börsennotierte Wertpapiere als Grundlage dienen. Hier muss das Eigentum nachgewiesen werden, sowie ein Depotauszug mit eingereicht werden. Bei Aktien eine durchschnittliche Bewertung der letzten 3 Jahre. Ausserdem muss die Information vorliegen, ob die Wertpapiere zu 100% aus Eigenkapital gekauft wurden oder ob ein Teil fremdfinanziert ist (wenn ja muss die Quote Eigenkapital / Fremdkapital benannt werden). In Ausnahmefällen kann dies auch ab 50M $ geprüft werden. Letztendlich liegt es in der Entscheidung der Bank, ob sie gegen diese Sicherheiten eine Kreditlinie stellt. In diesem Fall entstehen auch hier für den Investor keine Kosten und kein Kreditrisiko.

6. Antrag auf Partipizipierung kann immer nur der Eigentümer des Geldes stellen, also derjenige der das Geld verdient, geerbt hat. Dies ist in der Geschichte des Geldes darzustellen und wird geprüft. Gehört das Geld einer Firma kann ein Dritte Person per Firmenbeschluss (Board Resolution) benannt werden, die im Namen der Firma antritt. Jedoch muss diese Person auch uneingeschränkt zeichnungsberechtigt auf dem Konto sein.