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Börse

> Börse (Exchange): Ein zentraler Handelsplatz, an dem finanzielle Instrumente (Aktien, Anleihe, etc.) gekauft und verkauft werden. Börsen sind Finanzierungsquellen für die Wirtschaft eines Landes. Sie erlauben es privaten und staatseigenen Unternehmen sowie Regierungen finanzielle Mittel zu beschaffen, um ihre Investitionen zu finanzieren. In Frankreich ist die operierende Börse die Euronext in Paris.

> Garantiefonds I Kapitalschutzfonds (Protected Funds): Ein Fonds, welcher das eingesetzte Kapital der Investoren schütz oder garantiert. Die Garantie oder die Schutzfunktion kann Teilschutz oder einen vollen Schutz bieten. Es können Zeichnungsgebühren anfallen (oder auch nicht), diese können an mehreren Zeichnungsterminen anfallen und der Schutz kann für einen oder mehrere im Vorhinein festgelegte Termine oder Perioden gelten.

> ISIN Chiffre: Internationale Wertpapieridentifikationsnummer. Sie dient der Identifikation von Finanzinstrumenten (Aktien, Anleihen, Fonds, etc.). Fonds und gelistete Unternehmen nutzen die ISIN der Euroclear, Frankreichs zentrale Wertpapierverwahrung. Die ISIN Chiffre besteht aus 12 alphanummerischen Sequenzen, wobei die ersten beiden Buchstaben das Land des Emittenten identifizieren.

> Emittent: Das Unternehmen, welches die Wertpapiere ausgibt.

> Anfängliche Einschusspflicht (Initial Margin): Ist ein Mindestbetrag, der am ersten Tag, nachdem eine neue Position aufgebaut wurde, auf einem Konto vorhaltig sein muss.

> Insiderhandel: Eine strafbare Handlung, die einen Kauf oder Verkauf einer Aktie von einer Person impliziert, die Insiderinformationen über die Entwicklung oder die Zukunftsaussichten einer Gesellschaft besitzt, die noch nicht dem breiten Markt zugänglich gemacht wurden und die ggf. einen Einfluss auf den Aktienpreis haben.

> Zinsswap (Interest Rate Swap): Eine Transaktion bei der zwei Gegenparteien, Zinsströme mit unterschiedlichen Merkmalen, basierend auf einer unterliegenden Kapitalsumme austauschen. Die drei Haupttypen sind Kupon-Swaps (fixe und variable Zahlungen der gleichen Währung), Basis-Swaps (ein variabler Zinsindex gegen einen anderen variablen Zinsindex der gleichen Währung) und Cross- Currency Zinsswaps (fester Zinssatz einer Währung gegen einen variablen Zinssatz einer anderen Währung).

> Investmentbanken: Eine Investmentbank handelt als Emissionsbank oder als Vermittler und dient als Mittelsmann (Schlichter) zwischen dem Emittenten von Wertpapieren und der investierenden Öffentlichkeit. Investmentbanker bewältigen die Verteilung von Blöcken gerade emittierter Wertpapiere, entweder durch Zweitmarktplatzierungen oder durch Verhandlungen mit Investoren. Investmentbanker erhalten einen funktionierenden Wertpapiermarkt für bereits vertriebene Wertpapiere (Zweitmarkt) und handeln als Vermittler im Private Placement von Wertpapieren.

Die Händler/ CHs des Investment Banking bieten Fremdfinanzierungen (Debt Financing), Eigenfinanzierungen (Equity Financing), Privatplatzierungen (Private Placements), privates Vermögensmanagement (Private Wealth Management), Asset Management. Investmentstrategien, Institutional Equities, Sicherheiten und Wertpapiere.

> Margin Calls (Benachrichtigung bei Unterschreiten dar Sicherheitsleistung): Erfolgt immer dann wenn der Betrag auf dem (Sicherheits-) Konto unter die Grenze der vereinbarten Sicherheitsleistung fällt. Wenn man nicht genügend Geld hat um die Bedingungen der Sicherheitsleistung zu befriedigen, kommt es zum Margin Call. Technisch betrachtet hat man dann bis zu 5 Tage Zeit um den Margin Call zu befriedigen, was durch den Transfer von Geld auf das Sicherheitskonto, oder durch die Auflösung von verschiedenen Positionen geschehen kann. Trotzdem besteht der Grossteil der Brokerage Firmen darauf, dass der Margin Call sofort befriedigt wird.

> Portfolio: Eine von einem Investor gehaltene Auswahl an Wertpapieren.

> Auftraggeber (Prinzipal) Verpflichteter: Die Partei, welche die finanziellen Mittel hat (i.d.R. der Investor) und nach einem sicheren und hochverzinsten Investment sucht.

> Zweiter (Zweitmarktl Börsengang): Dies bezieht sich auf einen dem ersten Börsengang(Emission) folgenden Börsengang(Emission). Eine Zweitemission kann einerseits ein Angebot des Emittenten sein oder aber ein Angebot von einer Gruppe, die die Wertpapiere des Emittenten auf dem öffentlichen Markt gekauft hat.

> Ertrag/Gewinn/Effektivverzinsung: Der Ertrag eines Investments, welcher die jährlichen Erträge und deren Barwerte berücksichtigt. Es gibt viele verschiedene Arten von Erträgen und in einigen Fällen auch verschiedene Methoden, deren Wert zu errechnen.

> Strukturierter Handel: Eines der spannendsten und dynamischsten Aufgabenfelder des heutigen Kapitalmarktgeschäftes ist der immer komplexer werdende Handel für Strukturierte Produkte. Die Entwicklung dieses Handels ist angeheizt durch Investoren, die ständig auf der Jagd nach verbesserten Renditen oder massgeschneiderten Rendite-Risiko Profilen sind. Dies übt Druck auf die Händler aus, immer anspruchsvollere und komplexe Produkte anzubieten.

Im Gegensatz zu so genannten "Einfachen Strukturen", die bereits gut etablierte Managementlösungen von Beginn bis zum Ende bieten, liegt es in der Natur des Strukturierten Handels, fundamentale Probleme für den Bereich Operations (Prozessmanagement) und für die Risikofachleute zu schaffen.

Viele der heutigen verarbeiteten Systeme sind dafür geschaffen, finanzielle Instrumente abzuwickeln, die von einer einzigen Vermögensklasse abgeleitet sind und deren Flexibilität begrenzt ist. Dies bedeutet, dass manche strukturierte Instrumente von den normalen Handelssystemen genommen werden und ggf. als Übergangslösung Tabellenkalkulationsprogramme genutzt werden, was in vielen zusätzlichen Risiken und operationellen Kosten der Bank resultiert.

Die Fachleute des nationalen Bankensystems bieten eine generische, strukturierte Handelslösung, die einen Rahmen für Strukturierer und Quantitative Fachleuten vorgibt, neue finanzielle Strukturen zu modellieren, was die Notwendigkeit der herkömmlicher Abwicklungsmethode ablöst.

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